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Flex BHKW
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Flex BHKW
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lerche
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Anmeldedatum: 08.12.2006
Beiträge: 673


BeitragVerfasst am: 11.02.2018, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wo liegen deine Fragen?
Mmn muss man sich folgendes fragen:
-Stromanschluss
--Was ist überhaupt möglich?
--entstehen Sprungfixe Kosten, weil irgendwelche Grenzen überschritten werden durch
erhöhten Umbaubedarf an der Bestandsanlage, Anlagenzertifikat usw.

-Gasspeicher:
--kann dir am besten dein Umweltgutachter sagen. Meiner verlangt das einmalig
nachzuweisende Potenital 4h zu verschieben. Also 4h ganz aus, dann 4h vollgas.
--du wirst irgendwo um 300m³ die Stunde brauchen? Also hast mit ganz ausschalten
garkein Problem 4h lang, musst dir also überlegen was mit den 2000m³ plus 300m³mal
4h, also 3200m³ an Leistung gefahren werden kann. Das is das was ohne
Gasspeicherzubau geht. Das wären wenn ich keinen Denkfehler drin hab irgendwas
bei 1500kW

-Wärme:
--kannst du zusätzliche Wärmeerlöse generieren, durchs flexen? Musst selber
wissen...

-Umfang der flexibilisierung
--mMn musst du an beiden Standorten was machen. An der Anlage, um in der
Anschlussregelung deine 200kW weiter fahren zu können, damit du die Anlage allein
schon warm kriegst (Anschlussregenlung wird ja nur 50% der P Inst vergütet)
--vom z.T. propagiertem 5fach überbauen halte ich pers. nix. Allein schon weil ja dann
die Flexprämie null wird, wenn du aus irgendeinem Grund mal die
Bemessungsleistung nicht schaffst
--Das Gros würd ich, wenns durch die Gasleitung geht an der Gärtnerei machen, da du dann die 10Jahre Prämie noch voll ausnutzen kannst. Und vmtl Wärmemäßig auch nochmal bissl was geht.

Ich würd in deiner Situation an beiden Anlagen verdoppeln.
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TT-Hase
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 26.03.2006
Beiträge: 1934


BeitragVerfasst am: 12.02.2018, 07:01    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast halt auch nur noch maximal 8 Jahre Flexprämie wenn man mal positiv mit IB Dezember 2018 rechnet und beides 2006 er Anlagen sind.

Zum überlegen wäre aber für mich eher am Standort ein kleines Bhkw hinzustellen. Ich denke für um die 15 Cent stromvergütung gerade so groß wie du an Wärme brauchst.
Z.B. ein 100 kw bhkw.

Am Satellit nach nach Wärmekurve. Was brauchen die übers Jahr wirklich. Wenn teilweise nur 200 kw gebraucht werden evtl an an ein 200 kw bhkw denken oder an mehrere.
Wenn du nicht mindestens 3-4 Cent für die Wärme kriegst wird es eh eng.

Finanziell natürlich alles schwierig zu sehen da du ja auch schon 2 Jahre „verschlafen hast „.
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paulken



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 141


BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

@Lerche, die Flexprämie verliert man nur wenn nicht 20% der installierten Leistung mit der festgelegten HBL erreicht werden. Ist bei 5-fach Überbauung zwar sportlich,aber nicht unmöglich.

@Hase, der Kollege hat bei IB 2006 Anspruch auf die Flexprämie bis zum 31.12.2027, also noch 9 Jahre, falls bis Ende 2018 realisiert.

Spannend wird die Frage, wann der Zubaudeckel von 1350 MW voll ist.
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TT-Hase
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 26.03.2006
Beiträge: 1934


BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

20 % der installiertenLeistung müssen am Ende vom Jahr eingespeist sein.

Wieso hat Paulken 21 Jahre plus Inbetriebnahmejahr EEG Vergütung ?

Ich hier in Bayern habe nur 20 Jahre plus IB Jahr. Und die Flexprämie gibts maximal bis Ende EEG Vergütung. Spiel doch mal mit den Finger. Sehr glücklich
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paulken



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 141


BeitragVerfasst am: 13.02.2018, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Nehme die Zehen, die Finger halten Kölschgläser. Hast natürlich Recht.

Poste niemals in der jecken Zeit. Sehr glücklich
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lerche
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Anmeldedatum: 08.12.2006
Beiträge: 673


BeitragVerfasst am: 14.02.2018, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

"...mit dem Wert Null, wenn die Bemessungsleistung die 0,2fache installierte Leistung unterschreitet,"
Zitat EEG. Bedeutet, wenn du z.B. 1000 kW inst hast, musst 200 kW Bemessungsleistung fahren, fährst 199kW, gibts null € Flexprämie. Drum muss man mit zu stark überbauen vorsichtig sein, weils sonst teuer wird. Kann ja mal ein Jahr kommen, wo Futter verrückt teuer is, oder eine Seuche, dass man Güllebonus verkackt, weil man keine Gülle holen kann oder, oder oder...
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ww
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Anmeldedatum: 19.09.2010
Beiträge: 667


BeitragVerfasst am: 17.02.2018, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die Diskusion mit der Laufzeit EEG war schon mal, finde es aber nicht mehr. Ich meinte der von den meisten mitgetragene Gedanke war.
Inbetriebnahme z.B. 1.6.2006 -> Beginn des 20 Jahres-Zeitraum 1.1.2007 0.00 Uhr -> Ende der EEG-Vergütung 31.12.2026 0.00 Uhr
Also hätte ne 2006er Anlage wenn bis Mitte des Jahres Flexbereit nur noch etwas über 8 Jahre Flexanspruch.

Gruß aus Mittelfranken
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C.Kaifel
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 21.09.2005
Beiträge: 288
Wohnort: Erbach Dellmensingen

BeitragVerfasst am: 19.02.2018, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die bisherigen Antworten!

Wie haben die Banken bei euch reagiert?
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C.Kaifel
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 21.09.2005
Beiträge: 288
Wohnort: Erbach Dellmensingen

BeitragVerfasst am: 28.02.2018, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Heute war einer von der EnBW da bzgl. Trafostation. Jetzt kam heraus das wir zusätzlich noch eine Schaltstation brauchen. Hat hier jemand bereits eine und kennt sich damit aus?
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TT-Hase
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Anmeldedatum: 26.03.2006
Beiträge: 1934


BeitragVerfasst am: 28.02.2018, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke er meint eine Übergabeschutzstation. Die brauchst du wenn du > 50 m mittelspannungskabel in deinem Eigentum hast oder brauchst. Kosten um die 35 k.
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