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Umbau Fermenter / Paddelrührwerk
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Umbau Fermenter / Paddelrührwerk
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eetarga



Anmeldedatum: 18.07.2008
Beiträge: 99
Wohnort: Palamuse

BeitragVerfasst am: 24.02.2017, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Verschleiß, die Kunststoffbuchse zu demontieren ist kein Thema. Kann doch die Halteplatte mit der Fassung für die Buchgse von der Aufständerung gelöst werden.

Und dann läßt sich die Buchse rausprügeln oder rausdrücken.
Auf der Welle ist bei den moderneren Konstruktionen eine Verschleißbuchse aus Stahl auf der Welle augesetzt. Dann muß man nur die Verschleißstahlbuchse, nicht die Welle wechseln.

Meines Wissens nach werden Wellen im Neuzustand horizontal ausgerichtet.

Aber dieses gesamte Wissen bzw. die Aussagen beziehen sich auf Paddler, die 5 Jahre oder jünger sind...
_________________
Biogas in und für LV und EE, das nimmt einen Großteil meiner Zeit in Anspruch....
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papp
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Anmeldedatum: 29.12.2005
Beiträge: 3805
Wohnort: Ausland

BeitragVerfasst am: 24.02.2017, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

eetarga hat Folgendes geschrieben:
Zum Verschleiß, die Kunststoffbuchse zu demontieren ist kein Thema. Kann doch die Halteplatte mit der Fassung für die Buchgse von der Aufständerung gelöst werden.

Und dann läßt sich die Buchse rausprügeln oder rausdrücken.
Auf der Welle ist bei den moderneren Konstruktionen eine Verschleißbuchse aus Stahl auf der Welle augesetzt. Dann muß man nur die Verschleißstahlbuchse, nicht die Welle wechseln.

Meines Wissens nach werden Wellen im Neuzustand horizontal ausgerichtet.

Aber dieses gesamte Wissen bzw. die Aussagen beziehen sich auf Paddler, die 5 Jahre oder jünger sind...


Naja, unsere Teile sind mittlerweile 11 Jahre alt , so fest sitzen die Plastiklager eh nicht, geht imho schneller eins rauszuhauen als es abzuschrauben.
Denk mal dass Drehzahlabsenkung mittels FU wesentlich zur längeren Haltbarkeit beiträgt.
Die Welle die wir mal gewechselt haben (schon jahrelang rumliegt, rostet und auf Erneuerung wartet) war übrigens am Wanddurchgang an der GLD bzw Lager ausgelutscht .
_________________
"Les promesses n'engagent que ceux qui y croient"
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ww
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Beiträge: 663


BeitragVerfasst am: 26.02.2017, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gibts eigentlich für den Paddelgigant auch ein Getriebe mit doppelter Übersetzung, d.h. halbe Drehzahl des Paddels und dann anstelle des 15 KW Motors nur ein 7,5 KW Motor ?
Müsste doch vom Prinzip her funktionieren und noch stromsparender sein als die Lösung über einen FU.
A..Komiker brauch ich wohl nicht danach fragen, sagen auch FU wollen die nicht einbauen.
Oder Notregelung über Batterien wenn der Strom zum Fermenterschaltschrank ausfällt (haben das zur Zeit immer wieder das eine der 50A Neozed durchbrennt oder die 63 A Sicherung am EVU-Schrank) und dann automatische Umschaltung auf Generatorstrom für den Paddel. Seit Wochen hörte ich "Geht alles nicht oder ist zu aufwendig..." habs schließlich selbst eingebaut mit einem örtlichen Elektriker, jetzt wollen die das nicht in den Schaltplan eintragen.

Gruß aus Mittelfranken
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Jens
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Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 26.02.2017, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Dann lass es doch andere in den Schaltplan eintragen. Deine Anlage oder deren ?

FU bringt nicht nur über drehzahl was, sondern eben auch über die max-A-Steuerung. Wenn es mal eine Lastspitze gibt, regelt der FU das bevor was passiert.
Ich würde nichts anderes mehr einbauen. Firmen wissen nicht unbedingt mehr wie Praktiker... vielleicht wollen die ja auch Getriebe verkaufen oder haben Angst dass die eine zweite Schiene mit Ersatzteilen für FU aufmachen müssen. Das kann dort etliche Gründe haben, die nichts mit Kundenwohl zu tun haben müssen.
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TT-Hase
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Beiträge: 1927


BeitragVerfasst am: 26.02.2017, 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Für laute Getriebegeräusche bringt es was einen schneller drehenden Motor einzubauen und dafür ein kleiner übersetzes Getriebe. Das Getriebe macht das Geräusch und nicht der Motor.
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fidelity1



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Beiträge: 16


BeitragVerfasst am: 27.02.2017, 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kollegen

es ist immer besser Rührwerke mit einem FU zu betreiben. Viel weniger Materialverschleiss und weniger Stromverbrauch. Dazu noch die Stufenlose Drehzahlregelung. In allen großen Industriefirmen wird heute glaube ich alles mit Sanftanläufen oder FUs angetrieben.
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Küspert



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Beiträge: 812


BeitragVerfasst am: 27.02.2017, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du die Übersetzung tauschen willst, musst dir halt n anderes Getriebe einbauen. Das ist nicht das Problem. Kostet halt wahrscheinlich wesentlich mehr Motor und Getriebe zu tauschen, als nen FU. Wobei du dann nen Motor und Getriebe (sofern gleiches Flanschbild usw. auf Lager hättest, was auch was hat.

Nen Umschaltung auf Inselbetrieb haben wir ja hier. Bei Netzausfall (was bei dir ja in etwa der abgefackelten NEOZED entspricht) schaltet bei uns der generator auf Insel um und regelt sich über FRQ. im Inselnetz.
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Hmpf Traurig
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ww
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Beiträge: 663


BeitragVerfasst am: 05.03.2017, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hab mich bei mehreren Elektikern nach einem FU erkundigt und von allen zu hören gekriegt das ich damit wohl auch nicht das durchbrennen der Sicherungen durch zu hohe Stromaufnahme verhindern kann.
Jetzt gibts mal wieder 2 wiedersprüchliche Aussagen von "Profis" und Benutzern, weiß grad auch nicht was ich denken soll.

Ich habe jetzt auch die wahrscheinliche Ursache gefunden, das es 10 Jahre funktioniert hat Paddel und Vielfraß zusammen zu betreiben an 63 A Haupt-Absicherung des Bezugsstroms.
Unser alter Perkins hat Öl und Wasserpumpe direkt angetrieben und hatte keinen Bezugsstrom-Anschluß. Beim neuen V5 läuft alles über Bezugsstrom und das sind die entscheidenen Ampere wenn der Paddel mal eine auch kurze größere Stromaufnahme oder dauerhaft über 36 A aufnimmt hat, dann fliegt meistens die Sicherung 2te Phase.

Jetzt wäre auch eine Möglichkeit, die BHKW´s auf Eigenstromversorgung umzustellen, dann würden wohl die 63 A ausreichen.

Gruß aus Mittelfranken
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Jens
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Beiträge: 1376
Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 05.03.2017, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn dein Brei ziemlich dickflüssig ist, dann nimmt der Paddel weniger Strom auf, wenn er langsamer rührt. Der tatsächliche Rühreffekt ist bei Brei und 35 Hz mindestens genausogut wie bei 50 hz. Wir machen das seit Jahren.
Dein Paddel wird dann z.B. nur noch 30-32 A verbrauchen, wo er bei volle Drehzahl 36 gebraucht hätte.
Wenn dein Ladewagen zuviel Kraft aufnimmt, schaltest du ja auch nicht andere Verbaucher am Schlepper weg, sondern fährst langsamer.
Beim Anlaufstrom das selbe. mit dem FU kannst du ihn z.B. über 10 Sekunden sachte hochfahren und wenn er ein Problem hat, dann bleibt er zunächst auf einer geringeren Drehzahl, während dein jetztiges System mit mehr A-Bedarf höher fährt.

Ich würde es erst mit FU versuchen, denn selbst wenn es nicht ganz klappt, hast Du die anderen Vorteile auch.
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BeitragVerfasst am: 05.03.2017, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jens,

wir haben sowiso schon einen dicken Brei, der extrem trockene Mais von 2016 tut ein übriges, auch Mist ist sehr trocken.
Ich werde es mal mit dem FU versuchen. Was sind denn gute FU in dieser Leistungsklasse und würdet ihr einen 15 KW oder 18,5 KW nehmen ?
1,5 KW hate ich mal nen Powtran, der war sehr günstig und hat auch das BHKW "überlebt".

Gruß aus Mittelfranken
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