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Rezirkulation mesophil zu thermophil
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Rezirkulation mesophil zu thermophil
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Greys12
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BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 09:44    Titel: Rezirkulation mesophil zu thermophil Antworten mit Zitat

Wie verhält sich die Anlage wenn von mesophil NG nach thermophil Fermenter gepumpt wird?
(wollen ggf umstellen auf FM thermophil, da will ich ein paar Szenarien durchkauen!)
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papp
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Anmeldedatum: 29.12.2005
Beiträge: 3791
Wohnort: Ausland

BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wir machen aktuell mesophil Fermenter zu thermopil Nachgärer und dann wieder mesophil 3te Stufe.
Es soll Leute geben die vermehrte Schaumbildung infolge unterschiedlicher PH-Werte der Behälter haben, bis uns ist nix.
Problem bei Fermenter thermophil ist dass bei hohen Güllegaben die Heizung nicht reicht.
_________________
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Küspert



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Beiträge: 784


BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir ist der F1 auf 50 Grad und der N1 auf 42 Grad.

Kann keine Nachteile feststellen. Eigentlich nur Vorteile.
_________________
Hmpf Traurig
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Caliban
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Anmeldedatum: 10.11.2010
Beiträge: 137


BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

kann ich bestätigen .. haben 49 und 39 ... eigentlich gab es nur Verbesserungen ...
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TT-Hase
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Beiträge: 1910


BeitragVerfasst am: 06.09.2016, 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Schreibt aber mal dazu wieviel bzw ob ihr rezierkuliert.
Bei Mengen größer 5 % würde ich da schon Probleme sehen.
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Jens
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BeitragVerfasst am: 06.01.2017, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Gibt es eigentlich irgendwo Ausarbeitungen oder Versuche bzgl. Auswirkung Fermentertemperaturen auf die Hydrolyse von Cellulosen ?

Wir machen hier ja jedes Jahr den Ritt durch den Winter mit und haben schon verschiedenste Empfehlungen bzgl. Mistvergärung ausprobiert. Funktioniert hat jetzt letztendlich die Kombination aus Temperatur, Enzyme und Zerkleinerung
Nun dachten wir aber dass dank der Enzyme ein Temperaturabfall im Winter auf 38°C nicht so schlimm sei, aber weit gefehlt !! Wir haben plötzlich hinten am Separator Berge von Feststoffen, die wir im Sommer nicht haben und können nur mit erheblicher Maiszugabe die Leistung ungefähr halten... Traurig

Nun suche ich mal eine belastbare Aussage bzgl,. Temperaturen, z.B. einen Steigerungsversuch oder was ähnliches. Gefunden habe ich bisher nur Aussagen bzgl. Tendenzen in Doktorarbeiten oder Aussagen über teure Geräte zur Vorbehandlung von Mist. Aber anscheinend hat noch keiner untersucht, ob 45°C als alleiniges Kriterium besser ist wie 38°C. Ich habe das Gefühl dass das so ist und meine, dass man dass auch über Verweilzeit nicht wieder aufholen kann und es sich daher lohnt, im Winter auf jeden Fall zusätzlich zu heizen, damit die Temperatur auf jeden Fall gehalten werden kann, wenn der gefüllt mit Cellulose ist...
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Kohl
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BeitragVerfasst am: 06.01.2017, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

@ Jens
Wenn ihr eure Anlage so fahrt, das mit Enzymen, Zerkleinerung und einer Temperatur von 43-45° alles gerade so läuft, hat eine Temp. Absenkung auf 38° sicherlich eine kurzfristige Leistungsreduzierung von 10-20% zur Folge.

Wir hatten ähnliche Probleme, allerdings vor 4 Jahren bei einer Behälterreinigung eine Zusatzheizung eingebaut.
Die Investition hat sich definitiv gelohnt.
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Jens
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Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 06.01.2017, 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also bei 45°C läuft es nicht nur gerade so, sondern da läuft es ziemlich gut. Die ersten Fermenter lassen sich gut rühren, ist aber dickeres Zeug. Wird es zum Nachgärer gepumpt geht es vorher direkt durch die Zerkleinerung und Störstoffabscheidung. Wunderbar- Im Nachgärer haben wir einen sehr flüssigen Brei, obwohl vorne nur Mist und Gras reinkommt und alles ohne rezirkulieren. Es ist so flüssig das man meinen könnte auf das Separieren verzichten zu können.

Jetzt bei 38°C ist die Anlage wie ausgewechselt. Alles ist extrem dickflüssig. Lässt sich nur noch gerade rühren, der Nachgärer ist zwar flüssiger aber längst nicht so wie im Sommer. Und am Separator werden plötzlich Massen an Faserstoffen abgepresst, die sich ansonsten im Sommer wohl abgebaut haben. Wir haben im Sommer vielleicht 10m³ Festsoff und jetzt über 30m³ pro Tag.

Also muss es da eine Temperaturschwelle bei Cellulose geben, die irgendwo oberhalb 40°C liegt.
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papp
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BeitragVerfasst am: 06.01.2017, 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Glaube da gibt es noch jede Menge Erfahrungsbedarf.
Eine Erfahrung die wir gemacht haben ist dass wenn du mehr aus dem Substrat rausholst das Endsubstrat kaum noch zu homogenisieren ist.
Du hast unten Wasser und oben Holz.
Wir haben jetzt 10 Monate nicht gerührt und in den offenen Endlagern direkt auf der Anlage etwa 5 Meter "Holz".(+jede Menge Müll darin).
Das kann nur noch mit Löffelbagger oder ähnlichen Dingern abgegriffen werden.
Wie das jetzt finanziell aussieht vernag ich, jetzt noch nicht, zu sagen, ist zumindest ne Überraschung...
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Kohl
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BeitragVerfasst am: 07.01.2017, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Jens hat Folgendes geschrieben:

Also muss es da eine Temperaturschwelle bei Cellulose geben, die irgendwo oberhalb 40°C liegt.


Ich denke nicht, das es eine feste Schwelle gibt.
Der Prozeß würde wohl auch bei 38 ° laufen, müßte aber wohl das dreifache Volumen und die dreifache Verweilzeit haben!

Ansonsten sehe ich bei wechselnden Temperaturen in verschiedenen Behältern eher die Möglichkeit, das einzelne Bakteriengruppen andere verstoffwechseln und weitere Synergien daraus entstehen können.

Es wird aber schwierig sein, die einzelnen Effekte genau zu analysieren.
Bei einer bestehenden Anlage, die mit hohen Raumbelastungen gefahren wird, ist die Temperaturerhöhung und das Halten der Temperatur über Winter, meist der günstigste Weg.

Bei Getreide preisen unter 150 € kann es unter Umständen auch interessant sein, im Winter, ein Teil "Volumenmaterial" einige Wochen durch Getreide zu ersetzen.
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