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Schaumbekämpfung
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Schaumbekämpfung
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stogecor



Anmeldedatum: 17.08.2010
Beiträge: 82


BeitragVerfasst am: 21.06.2016, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hast sicherlich schon mal Bier getrunken. Schäumt?
CO2
Logisch ist in der BGA beim Schaum auch Methan dabei.
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papp
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Beiträge: 3806
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BeitragVerfasst am: 21.06.2016, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

stogecor hat Folgendes geschrieben:
Hast sicherlich schon mal Bier getrunken. Schäumt?
CO2
Logisch ist in der BGA beim Schaum auch Methan dabei.


bullshit
Wir haben bei uns nur CO2 im Schaum gefunden
und geschäumt (in der Anlage) hat es nur bei hohen PH-Differenzen zwischen Fermenter und Nachgärer,
Schaum haben wir mittlerweile nur in der Vorgrube und das wenn grosse Sickersaftfrachten von frisch einsiliertem Zeug zulaufen.
_________________
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gadget
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 609
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 24.06.2016, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

papp hat Folgendes geschrieben:


Wir haben bei uns nur CO2 im Schaum gefunden



Ich habe definitiv CH4 im Schaum.
Um sicher zu gehen, habe ich gestern noch mal nachgemessen.
Zur Messung:
Schaum aus dem Fermenter geschöpft und in eine Mörtelwanne geschüttet. Danach den abgesetzten Schaum in einen verschließbaren Blecheimer (vom Silolack) gefüllt um möglichst wenig Gülle dabei zu haben. Noch 5 große Steine um beim Schütteln auch eine gewisse Rührwirkung zu haben und etwa 1/2 Liter Diesel dazu.
Leider konnte ich den Eimer nicht vollständig abdichten und musste in den Deckel ein kleines Loch schlagen, da sich beim Schütteln im Innern ein Druck aufgebaut hat.
Nach etwa 10 min hatte ich 32% Methan im Gas.

Wahrscheinlich gibt es mehrere Varianten von Schaum oder zumindest Abstufungen.
Die Gasblasen bei meinem Schaum sind sehr klein und der Schaum sieht aus wie eingefärbter Eischnee der noch nicht ganz steif geschlagen ist.

--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

Werde wenn es nicht besser wird mal mit dem oben genannten Mittel probieren.
Viellicht hat auch schon jemand Erfahrung damit?
Auswirkungen auf Biologie, nötige Menge pro m³, Wirkungszeit und wie oft wiederholen....
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papp
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Beiträge: 3806
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BeitragVerfasst am: 24.06.2016, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, unsere Schaumblasen sind eher mit Seifenblasen vergleichbar, sprich durchsichtig und mehrere cm Durchmesser.
Das führt dann auch dazu dass kurzfristig der komplette Gasraum damit ausgefüllt ist/war.
War aber immer nur ein Stundenereignis, deshalb war es auch schwer ne brauchbare Gegenstrategie zu entwickeln,
An den Perkolationsdingern ist Schaum quasi unmöglich wegen der "zerklüfteten" Oberfläche
_________________
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gadget
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 609
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 26.06.2016, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

gadget hat Folgendes geschrieben:


--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

Werde wenn es nicht besser wird mal mit dem oben genannten Mittel probieren.
Viellicht hat auch schon jemand Erfahrung damit?
Auswirkungen auf Biologie, nötige Menge pro m³, Wirkungszeit und wie oft wiederholen....


Hi hab jetzt das Mittel ausprobiert.
Wirk absolut super, Schaum ist nach einer Stunde absolut kein Thema mehr.
Wenn der Verkäufer mal bei mir auf der BGA ist hoffe ich, dass das Güllefass gerade unter Druck steht, denn entgegen seinen Beteuerungen wirkt es auch gegen die Bakterien.
Hätte ich nicht vorsichsthalber das Zeug in den schon erwähnten Blecheimer ausprobiert wäre wahrscheinlich heute morgen nicht nur die Probe platt gewesen sondern auch die Gashauben der BGA.

"bei meinen vielen Biogasanlagen kommen nur ....... in den Tank",
Wenn ich sowas das nächste mal höre folge ich meinem Instinkt;
Faust auf Maul und Knie in den Unterleib.
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TT-Hase
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Beiträge: 1929


BeitragVerfasst am: 26.06.2016, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Also das der Schaumstopp deine Bakterien im fermenter abtöten könnte schliesse ich 1000 % aus. In nem Eimer mit hoher Dosierung könnte es schon sein.
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theanswersalwaysyes
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Anmeldedatum: 15.06.2012
Beiträge: 65


BeitragVerfasst am: 27.06.2016, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen wie TT-Hase, aber wenn man das Sicherheitsdatenblatt überfliegt klingt das Mittel nicht so schlimm. Aber bin Laie.

11.1
Angaben zu toxikologischen Wirkungen
Akute Toxizität
Akute orale Toxizität
Sehr geringe orale Toxizität.
Gesundheitsschädliche Wirkungen werden bei Verschlucken kleiner Mengen nicht erwartet.
Als Produkt.
LD50
Ratte
> 5 000 mg/kg

und

12.1
Toxizität
Akute Fischtoxizität
Das Material ist nicht schädlich für Wasserorganismen (LC50/EC50/IC50/LL50/EL50 > 100 mg/L für die empfindlichste Spezies).
LC50
Danio rerio (Zebrabärbling)
96 h, 250 mg/l
Akute Toxizität für aquatische Invertebraten
EC50
Daphnia magna (Großer Wasserfloh)
48 h > 100 mg/l
Toxizität für Bodenorganismen
NOEC Eisenia fetida (Regenwürmer)
14 d, 1 000 mg/kg

Für mich klingt das so von der Wirkung her wie Spülmittel, dass die Oberflächenspannung zurücksetzt und gut.
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gadget
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 609
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 27.06.2016, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

TT-Hase hat Folgendes geschrieben:
Also das der Schaumstopp deine Bakterien im Fermenter abtöten könnte schließe ich 1000 % aus. In einem Eimer mit hoher Dosierung könnte es schon sein.

Ich hatte eigentlich gehofft jemanden im Forum zu finden, der das Mittel schon mal ausprobiert hat.

Dass Schaumstopp gefährlich für die Bakterien einer BGA ist wollte mir die Zentrale in München nicht bestätigen aber auch nicht ausschließen.
Gab aber zu bedenken: "Dass das Mittel grundsätzlich nicht für den Einsatz in Biogasanlagen bestimmt ist und deshalb auch keine Erkenntnisse vorliegen."
Nix gwiß woas ma ned.
Der Händler hatte wohl mehr den Verkaufswert vor Augen 4 - 5 Liter = 500€, denn er wollte/ konnte niemanden nennen der es schon mal probiert hat. Obwohl er es schon oft dafür verkauft hat?!

Leider habe ich bei meinem Test einige Sachen außer Acht gelassen.
- die Probe war von oben abgeschöpft und wahrscheinlich nicht wirklich repräsentiert für den gesamten Fermenter.
- die Probe ist mit durch das Schöpfen und Umfüllen mit Sauerstoff in Berührung gekommen
- im Eimer waren noch Reste vom Silolack
- und die von Hase angesprochene Dosierung

Der Hauptfehler ist aber, dass ich keinen Referenztest ohne Schaumstopp gemacht habe.

Wenn mir mal wieder langweilig werden sollte, werde ich es noch mal versuchen.
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Bauersbub
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Anmeldedatum: 09.06.2011
Beiträge: 164


BeitragVerfasst am: 27.06.2016, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wie verhält sich das eigentlich mit dem Zeug in ner NawaRo Anlage, dachte dann darf sowas garnicht?
_________________
Diese Nachricht wurde in das offenliegende Ende eines Glasfaserkabel mittels einer Taschenlampe gemorst
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papp
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Beiträge: 3806
Wohnort: Ausland

BeitragVerfasst am: 27.06.2016, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Bauersbub hat Folgendes geschrieben:
Wie verhält sich das eigentlich mit dem Zeug in ner NawaRo Anlage, dachte dann darf sowas garnicht?


Hmm, es mag vielleicht daran liegen dass verschiedene User noch immer
-> Nicht -RMS sind Mr. Green Mr. Green Mr. Green
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