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gadget
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 10:34    Titel: Normal Null Antworten mit Zitat

Hallo zusammen, ich bin zur Zeit in Kenia und nehme hier in 2000m Höhe eine Biogasanlage (2,8MW) in Betrieb.
nun ist die Frage, wie muss ich die Über/Unterdrucksicherung einstellen?
Mein Gefühl sagt mir ich muss die Wasserhöhe reduzieren, aber ich bin mir nicht sicher.
Im Moment ist der Gasfüllstand noch nicht calibriert und somit weis ich nicht was in Wirklichkeit 100% entspricht.
Wenn ich nun mit meiner Vermutung richtig liege könnte ich die Gashaube überlasten, wenn ich solange warte, bis die Überdrucksicherung anspricht.
Oder spielt die Altitude dabei keine Rolle?
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HansJürgen



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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Vom Gefühl her würde ich sagen, bei der Ü/Unterdrucksicherung kämpfst du gegen eine Wassersäule, da sollte der absolute Luftdruck keine Rolle spielen.

Bei der Haube sieht es anders aus. Da drückst du innen mit deinem relativen Druck gegen den absoluten Außendruck, der höhen bedingt nieder ist.

Lt. Wiki sind das bei 0 °C 1,8 mbar weniger bei 2000m als bei 0m Höhe wenn ich das richtig interpretiere.
Trotzdem wird der Betriebsdruck der Haube 5mbar sein, die werden wohl nur schneller erreicht weil von außen weniger "dagegen gehalten" wird.

Also eigentlich sollte alles i. O. sein wenn du die Ü/Unterdrucksicherung normal einstellst auf den Betriebsdruck. Aber ohne Gewähr!
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papp
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Du stellst einen Differenzdruck zur Umgebung ein.
Ergo ist es egal ob die jetzt Meereshöhe oder Gebirge ist, allein die Differenz zählt.
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COMBO
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig, das sind normalerweise immer differenzdrucksensoren.
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gadget
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Seh ich auch so.
Meine Rechnung für die Überdrucksicherung geht so:

Luftdruck laut Wiki:
N.N..............100%...... = 1013mbar
2000m...........77,4%....=.....783,8mbar
Überdrucksicherung 3,5mbar

1016,5mbar
--------------........1,00326....=...100%
1013,0mbar

0,0100326...=....1%...Regeldruck


787,2mbar
------------............1,00434...=...100,1336%
783,8mbar
0,1336% oder 0,00108mbar mehr (dürften) keine Rolle spielen.

Beim Gebläse für das Tragluftdach sieht die Sache für mich so aus, dass wir mit (1013mbar-784mbar) 229mbar zu hoch reingehen?
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gadget
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

papp hat Folgendes geschrieben:
Du stellst einen Differenzdruck zur Umgebung ein.
Ergo ist es egal ob die jetzt Meereshöhe oder Gebirge ist, allein die Differenz zählt.


Da bin ich mir nicht so sicher, da der Gegendruck auf N.N. um einiges höher ist. Die Differenz müßte also das Dach aushalten.
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lerche
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Papp hat recht. Alles Diff-Druck, also Wurst. Auch Tragluftdach. Meins braucht 0,5mba damit es steht. Also is der Druck drinnen 0,5 mbar größer als draußen. Ob der drin 715,5 und draußen 715 ist, oder 1013,5 zu 1013 is egal.
Bei Betondecke genauso. Was has für Technik bzw. was kannst einstellen?
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gadget
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Beiträge: 609
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bauertragluftdach.
Kann leider nix einstellen, die Bloower sind fix.
Der Durchmesser ist 30m oder 710m² Fläche.
Was mich stutzig macht ist die Tatsache, dass die serienmäßig gelieferten Motorschutzschalter ständig rausgeflogen sind.
Die Motoren waren allso ständig überlastet. Nun sind stärkere drinnen.
200mbar sind 20% weniger als normal oder 1/5
5mbar Differenzdruck minus 1/5 also dürften maximal 4mbar drinn sein.
1mbar ist 100N/m²
Bei 710m² macht das minimum 7t Mehrbelastung.
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lerche
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Beiträge: 671


BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Du hasts immer noch nicht verstanden. Wenn du die Belastung deines Dachs ausrechnest, hast du von innen einen gewissen Druck und von aussen. Bei Tragluft kommt noch der Gasraum dazu, der auf die Unterkonstruktion wirkt. Aber Wurst wie, der Umgebungsdruck kürzt sich aus der Formel raus, und braucht ergo nicht beachtet werden.
Beispiel:
1013 mbar aussen 1014 mbar innen. Dach steht. 1 mbar =10 kg/m². Also drücken 10140 kg/m² das Dach nach oben (bzw. in alle Richtungen) 10130 kg/m² halten dagegen. Also 10kg/m² absolut. Und jetz das ganze nochmal mit 750 mbar bitte...

Wenn du dir jetzt die Unterducksituation mit der Innenfolie anschaust: Bei Unterdruck is die Innenmembrane ganz unten --> 1014 mbar drücken absolut nach unten ( im Beispiel oben). Die Ü/U Sicherung ist jetz meinetwegen auf 2cm Wassersäule=2mbar eingestellt. ergo macht sie bie Umgebungsdruck minus 2 mbar auf (= hier 1011 mbar) also wirken Tragluftdruck plus Unterdruck auf die Unerkonstruktion...
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COMBO
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Beiträge: 797
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BeitragVerfasst am: 15.12.2014, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Sag mal gadget willst du uns verarschen?

Hattest du in der schule nen fensterplatz? Oder hattest du nur singen und klatschen beim lehrer Ast?

Winken spaß bei seite...

Jetzt komm nicht auf die idee das gebläse bzw. die Leistung dessen in Frage zu stellen. Druck ist Druck ist Druck....
Wie in nem geschlossenem System zu betrachten. (Zumindest die umgebung)
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