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Auslegung einer Biogasanlage
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Auslegung einer Biogasanlage
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lerche
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Anmeldedatum: 08.12.2006
Beiträge: 682


BeitragVerfasst am: 01.03.2014, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kannst ja ein größeres BHKW nehmen und Flexprämie machen Lachen Lachen
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vibgas



Anmeldedatum: 23.10.2011
Beiträge: 433


BeitragVerfasst am: 02.03.2014, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

andere Frage:

ich brauche um die 75 KW Gülleanlage mit Muhmist zu fahren 850 Butterhirschen?
_________________
pura vida!
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papp
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Anmeldedatum: 29.12.2005
Beiträge: 3831
Wohnort: Ausland

BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

vibgas hat Folgendes geschrieben:
andere Frage:

ich brauche um die 75 KW Gülleanlage mit Muhmist zu fahren 850 Butterhirschen?


Jein.
Im ungünsigsten Fall ja, im Luxus reicht auch ein Fünftel.

Ist halt die übliche Frage, "was kostet ein Auto"?
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skunkel



Anmeldedatum: 25.02.2014
Beiträge: 9


BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal vielen Dank für eure umfangreiche Hilfe Winken.


Das mit dem Fermentervolumen => +10% macht man immer bei einer Auslegung?

Ich habe den Gasertrag nun auch einmal berechnet und komme auf einen jährlichen Gasertrag von 16766Nm^3/a*FM unter Berücksichtigung der Gülledichte (0,83t/m^3).

Ich werde nun mal mit euren Tipps weiter rechnen und euch auf den Laufenden halten Smilie.

*Ich habe noch eine kurze Frage zu dem Nachgärer. Wozu nimmt man einen Nachgärer, wann braucht man einen und was passiert überhaupt darin? Die anaerobe Vergärung findet doch im Fermenter statt?
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papp
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Anmeldedatum: 29.12.2005
Beiträge: 3831
Wohnort: Ausland

BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

skunkel hat Folgendes geschrieben:


*Ich habe noch eine kurze Frage zu dem Nachgärer. Wozu nimmt man einen Nachgärer, wann braucht man einen und was passiert überhaupt darin? Die anaerobe Vergärung findet doch im Fermenter statt?


Da es sich beim Fermenter um ein kontinuierliches System handelt, das ausserdem volldurchmischt wird, hast du bei einer theoretischen Verweilzeit von zB 50 Tagen jeweils ein fünfzigstel was nur 1 Tag verweilt, ein weiteres mit 2Tagen usw.
Wenn du jetzt einen gleichgrossen Nachgärer nachschaltest ist das nur noch ein fünfzigstel von einem fünfzigstel und du reduzierst damit die Auswaschverluste.
Wenn du den Nachgärer wenig rührst erreichst du damit sogar eine gewisse Setzung und kannst, bei Untenentnahme, die Verluste weiter senken.
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skunkel



Anmeldedatum: 25.02.2014
Beiträge: 9


BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank , papp Smilie.

Ich will mir ja nun die elektrische bzw. thermische Leistung ausrechnen, nun habe ich die Faustzahlen von biogas.fnr.de angesehen:

1 m3 Biogas 5,0–7,5 kWhgesamt
1 m3 Biogas 1,9–3,2 kWhel

BHKW Wirkungsgrad (el) 33–45 %
BHKW Wirkungsgrad(th) 35–56 %
BHKW Wirkungsgrad(gesamt) ca. 85 %

Nun habe ich mir bereits den Gasertrag ausgerechnet, kann ich denn nun einfach * 5,0kWhges gesamt raus zu bekommen und einmal den Gasertrag * 1,9kwhel und Gasertrag * 3,1kwhth rechnen?

Doch was ist dann mit den angegeben Wirkungsgraden? Wie und muss ich diese auch noch verzeichnen (85% von meinem ertrag aus Gasertrag*5,0kwh?)?
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papp
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Anmeldedatum: 29.12.2005
Beiträge: 3831
Wohnort: Ausland

BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

skunkel hat Folgendes geschrieben:


Nun habe ich mir bereits den Gasertrag ausgerechnet, kann ich denn nun einfach * 5,0kWhges gesamt raus zu bekommen und einmal den Gasertrag * 1,9kwhel und Gasertrag * 3,1kwhth rechnen?

Doch was ist dann mit den angegeben Wirkungsgraden? Wie und muss ich diese auch noch verzeichnen (85% von meinem ertrag aus Gasertrag*5,0kwh?)?


Hängt davon ab wie genau du arbeiten willst.
Ein m3 Gas mit 60% Methan bringt logischerweise 20% mehr Ertrag als eins mit 50%.
Musst deinen Input halt mit der üblichen Tabelle vergleichen und prozentual bewerten.
Zum Wirkungsgrad der Bhkws gibt es jede Menge Studien zB Messprogramm 2, soweit ich mich erinnere ist der Unterschied grösser zwischen den "Haltern" als den einzelnen Fabrikaten.
Denke mal dass 38% elektrisch und um 45% thermisch, bei Gas knapp über 50% Methan, realistische Werte sind.
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Schlattmann
MOD
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Beiträge: 1033
Wohnort: Pfeffenhausen

BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

skunkel hat Folgendes geschrieben:

Nun habe ich mir bereits den Gasertrag ausgerechnet, kann ich denn nun einfach * 5,0kWhges gesamt raus zu bekommen und einmal den Gasertrag * 1,9kwhel und Gasertrag * 3,1kwhth rechnen?


Wie hoch wäre denn in diesem Fall dein Gesamtwirkungsgrad?
_________________
MfG, Markus Schlattmann
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skunkel



Anmeldedatum: 25.02.2014
Beiträge: 9


BeitragVerfasst am: 03.03.2014, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

@papp

Ich will es natürlich so genau wie möglich machen. An den Methangehalt hab ich ja nun gar nicht mehr gedacht..

Ich habe Rindergülle und somit laut der Tabelle von biogas.fnr.de einen Methangehalt von 55%.

Zitat:
Ein m3 Gas mit 60% Methan bringt logischerweise 20% mehr Ertrag als eins mit 50%.


Warum? Wie kommst du drauf?


@Schlattmann

Das gleiche hab ich mich auch schon gefragt, deswegen wusste ich auch nicht was ich mit dem Wirkungsgrad machen muss, bzw. ob ich sie mit verrechnen soll.



Hier noch einmal die Tabelle von der ich die ganze Zeit rede:

--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]
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Schlattmann
MOD
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Beiträge: 1033
Wohnort: Pfeffenhausen

BeitragVerfasst am: 04.03.2014, 04:26    Titel: Antworten mit Zitat

skunkel hat Folgendes geschrieben:
@papp
papp hat Folgendes geschrieben:

Ein m3 Gas mit 60% Methan bringt logischerweise 20% mehr Ertrag als eins mit 50%.


Warum? Wie kommst du drauf?



Was ergibt 50% plus 20% auf 50%?
_________________
MfG, Markus Schlattmann
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