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Probleme Nahwärmenetz
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Probleme Nahwärmenetz
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BioEnergie
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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 11:33    Titel: Probleme Nahwärmenetz Antworten mit Zitat

Hallo,
mich würde mal interessieren wie Problemlos eure Nahwärmenetzte funktionieren.
Das erste Problem das wir hatten haben wir hoffentlich in Griff bekommen, wir hatten dauernde Druckverluste in der Leitung. Nachdem wir schon zweimal mit einer Feuerwehrpumpe die Leitung "gespült" haben ist es jetzt besser. Irgendwo muß doch noch Luft drin gewesen sein, bzw. sich gebildet haben. Denke mit der erstfüllung Wasser hat man halt unwillkürlich Wasser mit drin.
Jetzt aber zum zweiten Problem... In einem Mehrfamilienhaus wurde das Wärmenetz über einen Wärmetauscher in die bestehende Ölheizung eingebunden. Diese haben wir drin gelassen, so das man sie im Notfall auch mal wieder benutzen könnte. Jetzt hat diese Heizung aber Probleme wenn das Wasser unter 80Grad Celsius hat, sie braucht dann zu lange um das Brauchwasser aufzuheizen. Wenns, wie jetzt, richtig kalt ist sind in der Zeit die Heizkörper im Haus kalt. Weis jemand wie man in diesem Fall abhelfen kann? Der Heizungsbauer meint das man nichts machen kann wenn das Wasser "zu kalt" kommt, aber meiner Meinung nach sind doch über 70 Grad Celsius noch nicht "zu kalt" oder doch? Wir haben die Solltemperatur vom Brauchwasser schon etwas gesenkt, aber mehr können wir an dieser Schraube nicht mehr drehen...
Was habt ihr für Temperaturen im Vor- und Rücklauf?

Vielen Dank,
Gruß Markus
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papp
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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ist die Leistung der Netzpumpe verbrauchgesteuert ?
Ist der Wärmetauscher dem Verbrauch angepasst ?
Sonst muss ne leistungsfähigere Zirkulationspumpe ins Haus.
Wenn die Leitungen vom Nahwärmenetz Stahlrohre sind so kann es zu Verstopfungen der Tauscher mit dem Korrosionsschutz, ne Art Fett, bei Erstinbetriebnahme kommen.Durchspülen der Tauscher mit verdünnter Ameisensäure behebt das Problem innerhalb von 10 Minuten.
Vorlauf 90° - Rücklauf um 60°
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BioEnergie
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Anmeldedatum: 26.06.2006
Beiträge: 111
Wohnort: südbaden

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Papp,
die Pumpe vom Netz ist nicht Verbrauchsgesteuert, sie hat 3 Stufen die ich halt von hand umstelle, im Winter auf 3, im Sommer auf 1, in der Übergangszeit auf 2.
Die Wärmetauscher sind laut Heizungsbauer genügend groß dimensiert. im "Problemhaus" haben wir schon einen größeren eingebaut, die Spreizung vor/nach Wärmetauscher war dann etwas geringer, aber wenn das Wasser unter 80°C geht hilft das auch nicht weiter...
Meinst das eine größere Pumpe im Kreislauf vom Haus was bringt?? indemfall halt die Pumpe die den Boiler aufheizt, oder die vom Heizkreislauf auch?
Wir haben Kunststoffleitungen im Nahwärmenetz und den Wärmetauscher auch schon durchgespült. Der betreffende war kaum verschmuzt, ein anderer in einem älteren Haus war schon notwendiger zum mal spülen, wobei in eben diesem haus noch keine Probleme aufgetaucht sind;-)

Sind deine Temperaturen konstant bei 90°C?
Bei uns regelt sich das BHKW nach dem Füllstand im Gassack, und jenachdem können die Temperaturen schwanken, und natürlich noch wenn der Fermenterkreislauf läuft.

Gruß Markus
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lottilott



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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

hey mach beide pumpen größer rein die vom boiler und die vom hausheizkreislauf dann ist ruhe denk ich ...
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papp
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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

BioEnergie hat Folgendes geschrieben:


Sind deine Temperaturen konstant bei 90°C?
Bei uns regelt sich das BHKW nach dem Füllstand im Gassack, und jenachdem können die Temperaturen schwanken, und natürlich noch wenn der Fermenterkreislauf läuft.

Gruß Markus


Wir haben einen Wärmepuffer (Schichtenspeicher 2,5 Mw) zwischengeschaltet. Wenn der komplett "platt" d.h. alle Zonen unter 60° fallen springt ne Heizölheizung zu.Der momentane Kundenbedarf liegt um 20Mw/Tag mit grossen Spitzen am Morgen (öffentliche Gebäude).
Diese sind alle sehr neu und als Niedrigenergiegebäude konzipiert.
Ob das jetzt direkt einen Einfluss hat vermag ich nicht zu sagen.Bei den momentanen Temperaturen wälzen wir etwa 30m3/h um.
Von einem Pförtnerhaus abgesehen sind alle Gebäude mit leistungsvariablen Umwälzpumpen ausgerüstet.
Unser Problem ist eher die Fermenterbeheizung bei mehr als 80m3 Frischgülle -> Temp. momentan 5° erreicht diese ihre Grenzen.
Falls jemand ne gute Adresse für einen Gülle-Endsubstratwärmetauscher hat, nur her damit.
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BioEnergie
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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
das mit den größeren Pumpen bzw. noch besser wie Papp schreibt, leistungsvariable Pumpen werde ich dem Heizungsbauer mal unterbreiten!

An einen großen Wärmepuffer im Nahwärmenetz haben wir auch schon gedacht. Was gibt es da für Möglichkeiten die preislich akzeptabel sind? Bekommt man irgendwo günstige Latentwärmespeicher? Gebrauchte Wärmepuffer aus dem Hausheizungsbereich bekommt man ja schon, aber so 1000Liter sollte man halt dann schon haben, denke ich...
Gruß Markus
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papp
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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Der Puffer mit Isolation und Verkleidung hat um 70 000€ gekostet, Inhalt etwa 70 m3 Wasser. Es ist ein stehender Stahltank, das Ding kommt aus der Schweiz. Preislich waren ein Hiesiger und ein Belgier in etwa identisch.
Denke ein ausrangierter liegender Heizöltank in Lastergrösse müsste es auch tun, muss natürlich geputzt und isoliert werden.
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BioEnergie
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BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Papp,
danke, ich guck mich mal im Netz um, da muß ja was zu finden sein.
Gruß Markus
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Franz



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BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 07:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bioenergie,
wenn die Brauchwasserbereitung mit der alten Heizung bei höherem Vorlauf (>80°C) funktioniert hat, liegt`s wohl an der Wärmetauscherleistung des Brauchwasserbereiters. Entweder ist der verkalkt, oder er ist zu klein ausgelegt (NL-Zahl), - ist aber ein Problem das häufiger vorkommt. Die Brauchwasserbereitung läuft vermutlich auf Vorrang, d.h. solange Brauchwasser erhitzt wird, bleibt die Heizkreispumpe aus! Wenn genügend Heizleistung zur Verfügung steht - und davon gehe ich aus wenn die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf klein ist- dann kannst du einfach den Brauchwasser Vorrang abschalten oder umklemmen lassen und das Problem ist behoben. Wenn die Heizung es nicht schafft bei 75°C Vorlauf ihren Dienst zu tun, ist sie einfach hoffnungslos veraltet und du solltest es dir gut überlegen welchen Zugeständnisse du dem Wärmekunden machst. Denn dann sehe ich auch den KWK-Bonus gefährtet, da dein Kunde mit Sicherheit nicht den strengen Vorgaben der zukünftigen Bonusregelung entspricht.
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BioEnergie
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BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo franz,
an der größe des Wärmetauschers liegts nicht, das haben wir auch vermutet und den Heizungsbauer solange genervt bis er einen größeren eingebaut hat obwohl der alte schon genug hätte bringen müßen. Der Unterschied Vorlauf vor&nach Tauscher wurde geringer, also hats so gesehn schon was gebracht, aber das Problem mit dem Brauchwasser aufheizen ist halt immer noch da. Stimmt, die Heizung hat eine Vorrangschaltung, das Haus kann wie die Heizung auch so veraltet noch nicht sein, genau gesagt ist sie gute 12 Jahre alt und blau. Ich muß mal sehn ob man die Vorrangschaltung abhängen kann ohne weiteres, der Heizungsbauer ist aber nicht begeistert davon, hab ich ihm schonmal vorgeschlagen..., muß mal genauer nachbohren.
Die Heizung bekommt das Wasser schon aufgeheizt, braucht aber halt seine Zeit für 500Liter.
Der Wärmekunde ist mein Vater, da sind halt gewisse Zugeständnisse von Nöten;-)
Gruß Markus
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