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Fragen rund um Vergärung von Maissilage

 
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Fragen rund um Vergärung von Maissilage
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Rannseyer



Anmeldedatum: 20.01.2012
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 17.07.2020, 13:40    Titel: Fragen rund um Vergärung von Maissilage Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

im Rahmen der Erstellung einer Massenbilanz zur Monovergärung von Maissilage bin ich darauf gekommen, dass ja eigentlich keine Zufuhr von Wasser (bzw. anderen "externen" Flüssigkeiten) notwendig ist, wenn man den Gärrest separiert und die dort gewonnene Flüssigkeit wieder zum Anmaischen verwendet.
Nun habe ich allerdings vernommen, dass das trotzdem (teils in nicht unerheblichen Mengen) gemacht wird, woraus sich für mich folgende Fragen ergeben:
- Betreibt jemand von euch Maissilage Monovergärung (bzw. nahezu Mono) inkl. Gärrestseparation? Wird dort "externes" Wasser benötigt?
- Welche TS-Gehalte im Fermenter sind (gerade) noch akzeptabel?
- Was sind übliche Raumbelastungen und Verweilzeiten (wenn man nur Hauptfermenter betrachtet)?

Es würde mich wirklich interessieren, aus welchen Gründen doch Wasser benötigt wird, obwohl es rechnerisch nicht nötig ist. Und natürlich auch, was eure Erfahrungen dazu sind.
Ein Punkt noch: Den Grund "Vermeidung der Anreicherung von Salzen" schließe ich hier aus, da die Maissilage ja ausreichend "Frischwasser" mitbringt, woraus eine ausreichende "Verdünnung" gegeben sein sollte.

Besten Dank & viele Grüße,
Rannseyer.
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 624
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 20.07.2020, 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Im Normalfall wird niemand bei einer reinen Maisvergärung Wasser dazu geben.
erst recht nicht, wenn auch noch separiert wird.
Wasser verursacht nur höhere Kosten bei der Ausbringung vom Gärrest und belegt Raumvolumen.

Alleine die anfallenden Wassermengen beim Reinigen, oder von der Siloplatte sind schon mehr als ausreichend.

Ich habe zwar keine Maismonovergärung, sondern Mist, Mais, Gras und GPS, aber die neigen eher zu höheren TS Gehalten als reiner Mais. Trotzdem reicht alleine das in den Substraten enthaltene Wasser um sämtliche Behälter rührfähig zu halten, ganz ohne Separation.
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Rannseyer



Anmeldedatum: 20.01.2012
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 20.07.2020, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, danke für die Info aus der Praxis.
Hatte ich mir schon so in der Art gedacht, aber man hörte ja immer mal wieder von Wasserzugaben, da der Fermenterinhalt zu dick war...

Grüße,
Rannseyer.
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SEGA



Anmeldedatum: 14.06.2017
Beiträge: 4
Wohnort: UK

BeitragVerfasst am: 21.07.2020, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Prozesswasser Rueckfuerung ist alles was noetig ist.
Externes Wasser wird nicht gebraucht und macht keinen Sinn.

Wir fahren mit Mais (90t/d) und Roggen (40t/d) und knappe 40-45m3 Prozesswasser reichen um bei circa 12-13% TS zu bleiben (6 Paddelmixer im Fermenter).
Raumlast liegt bei 14 in unserem Fall, was aber sehr hoch ist und wir fahren thermophil.

Welcher TS in deinem Fall akzeptabel ist haengt von deinen Mixern (Typ, Menge, Kapazitaet, Ruehrintervalle) ab, das kann man pauschal nicht beantworten.
Verweilzeit im Fermenter sollte 30 Tage nicht unterschreiten, ist aber auch wieder Anlagenspezifisch zu sehen, je nachdem wieviel Verweilzeit im Gesamtsystem ist, und wie deine weiteren Stufen aussehen.
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Rannseyer



Anmeldedatum: 20.01.2012
Beiträge: 5
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 21.07.2020, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SEGA,

danke für Deine Antwort.
Aufgrund "nicht-perfekter" Rührtechnik (3x Propeller im 4.500 m³ Fermenter) würde ich eher auf max. 10 % TS gehen; dadurch Raumbelastung wesentlich niedriger als bei Dir / Verweilzeit aber etwas kürzer. Das passt aber soweit.

Interessant für mich ist aber, dass auch Du kein extra Frischwasser zugeben musst. Das macht auf jeden Fall Sinn und wird m.E. auch nicht benötigt (wenn man eine Gärrestseparation hat) - hatte das nur einige Male anders gehört und war erstaunt...

Viele Grüße,
Rannseyer.
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