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Umbau Fermenter / Paddelrührwerk
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Umbau Fermenter / Paddelrührwerk
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Wade
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Anmeldedatum: 07.04.2011
Beiträge: 505


BeitragVerfasst am: 05.03.2017, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne einige Anlagen die haben Schneider Elektrik drin. Wir haben auch 2 Altivar 71 und nen paar Sanftstarter, bislang völlig problemlos.
Hab mir damals aber keinen Kopf gemacht, hat unser Anlagenbauer bzw Elektrofirma (Häring) alles gemacht. Die haben schon bei vielen BGAs die Steuerungen gemacht, da brauch ich als Laie nicht anfangen, die kennen sich da besser aus.
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Jens
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Anmeldedatum: 25.12.2007
Beiträge: 1380
Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 05.03.2017, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

ww hat Folgendes geschrieben:
Hallo Jens,

wir haben sowiso schon einen dicken Brei, der extrem trockene Mais von 2016 tut ein übriges, auch Mist ist sehr trocken.
Ich werde es mal mit dem FU versuchen. Was sind denn gute FU in dieser Leistungsklasse und würdet ihr einen 15 KW oder 18,5 KW nehmen ?
1,5 KW hate ich mal nen Powtran, der war sehr günstig und hat auch das BHKW "überlebt".

Gruß aus Mittelfranken


Wir haben Siemens Micromaster mit 22kw. Die hat unser Elektriker damals rausgesucht wegen Reserven weil unsere Paddel eigentlich oft an der Leistungsgrenze laufen.
Und dann einmal gut einstellen lassen, dass sie bei A-max die Drehzahl regulieren.
Dann muss deine Steuerung aber noch die Drehzahl überwachen, weil es sein kann, dass die auch mal stehen bleiben und dann bei 5 Hz einfach nicht hochkommen.
Wir haben sogar noch eine Taste für rechts/links-Lauf, dann bekommst Du jeden Brocken im Fermenter weg...
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michael
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Anmeldedatum: 25.01.2005
Beiträge: 1411
Wohnort: Mittelfranken

BeitragVerfasst am: 06.03.2017, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

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Küspert



Anmeldedatum: 29.08.2010
Beiträge: 818


BeitragVerfasst am: 06.03.2017, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Bei den FUs gibts zig verschiedene gute. Von Siemens über Moeller zu Danfoss bishin zu Peter Electronic.

Leg das Ding groß genug mit Reserven aus und entscheide dann nach dienem belieben was du machen willst/brauchst.

Und denke daran, dass bei zu niedriger Drehzahl evtl. dein Motor frendbelüftet werden muss und nie auf den Thermoschutz verzichten! Kenne hier paar Pappenheimer, die nen PTC vllt. aus der Literatur kennen …

Und bei Nachrüstung auf die korrekte Wahl des FIs achten, softern irgendwo einer vorgeschaltet ist. Typ B oder besser Typ B+
_________________
Hmpf Traurig
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Pedant1977



Anmeldedatum: 11.05.2015
Beiträge: 11


BeitragVerfasst am: 21.07.2017, 07:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

haben den Varibull seit gut 18 Tagen drin und fahren gerade absichtlich viel Grassilage ( 12t Gras /12t Mais / 3 t HTK / zusätzlich Gülle auf Bonusmenge ). Der Fermenterinhalt ist jetzt mindestens so zäh wie vorher, auf Rezirkulieren verzichten wir momentan.

Das Rührwerk läuft mit 25Hz und ca. 15A bei 3,5kW Leistungsaufnahme im Dauerbetrieb; die anderen drei Rührwerke ( 2 TMRs, ein Großflügel ) laufen nur noch sporadisch für 2min / halbe Stunde. Der Rühraufwand hat sich mindestens halbiert; eher ist er auf 25% des Ausgangsbedarfs zurück gegangen.

Wenn alles so bleibt, ärgere ich mich, das nicht vorher so gemacht zu haben.

Allen hier einen herzlichen Dank, werde in nem halben Jahr noch mal mehr berichten.

Grüße

Christian
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Wade
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Anmeldedatum: 07.04.2011
Beiträge: 505


BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

mal ne Frage am Rande, wie genau berechnet man die Leistungsaufnahme eines Motors wenn der mit nem FU runter geregelt wird? Normal ists ja bei 3 Phasen: Strom x Spannung x Wurzel aus 3

Bei nem FU steht ja auch die gleiche Ampere dort, jedoch wird die Spannung mit der Frequenz runter geregelt. Wie ist da die Formel?
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michael
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Anmeldedatum: 25.01.2005
Beiträge: 1411
Wohnort: Mittelfranken

BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Im Groben genauso. Die Spannung geht linear mit der Frequenz runter bis 0.

Im Detail müsste man noch den Boost (Spannungsanhebung im unteren Drehzahlbereich) beachten. Aber ist in der Praxis nicht entscheidend.
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michael
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Anmeldedatum: 25.01.2005
Beiträge: 1411
Wohnort: Mittelfranken

BeitragVerfasst am: 24.07.2017, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

cosphi hast du noch vergessen, wenn du die Wirkleistung willst.
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C.A.



Anmeldedatum: 07.05.2015
Beiträge: 33
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 30.08.2019, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Ich möchte meine Rührtechnik und meinen Eigenstromverbrauch optimieren und würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könntet.

Folgendes habe ich vor:

Fermenter IST : 23x6 Tragluftfoliendach 15-17 % TS, ,1x TMR 17 kW Schnellläufer im Bereich der Eintragsschnecke, 2x TMR 11 kW Mittelschnellläufer, alle Rührwerke sitzen um 120° versetzt zueinander, die 11 kW Rührwerke machen ca. 6.000 Bstd. p.a. und das 17 kW ca. 8.000 Bstd. p.a. ; gehe ich mit den Rührzeiten runter geht der Gasertrag zurück und die Biologie ist deutlich "angespannter"; im Sommer entstehen hierdurch natürlich große Probleme, dass das Substrat im Fermenter zu warm wird.

Fermenter SOLL: 17 kW Schnellläufer wird durch 15 kW Paddelrührwerk ersetzt (ca. 3 Mtr. neben der Eintragsschnecke) und läuft im Dauerbetrieb, die 11 kW Rührwerke laufen nur nach Bedarf, ich hoffe, dass diese dann nur noch max. 10 min./Std. mitlaufen müssen (so ist zumindest die Prognose des Ausrüsters).

Nachgärer : Bleibt wie er ist.

Gärproduktlager 1&2 IST: 30x6 Tragluftfoliendach 10-12 % TS, 2x TMR 17 kW Schnellläufer um 180° versetzt zueinander. Rührwerke reichen nicht wirklich aus um die Behälter homogen zu halten, häufige Schwimmschichten oder Dauerbetrieb der Rührwerke sind die Folge.

Gärproduktlager 1&2 SOLL: Es wird je ein Schnellläufer durch ein schräges Paddelrührwerk mit Schwimmkörper von Ho******ter ersetzt.

Wenn ich mir die Beiträge zum Thema Paddelrührwerk im Fermenter durchlese, wird recht schnell klar, dass das wohl der richtige Weg ist, jedoch habe ich bei den schrägen Paddlern bedenken, da ich von denen erst vor kurzem etwas gelesen habe und nicht weiß, ob diese den gewünschten Effekt bringen oder wie anfällig die Lager sind.

Vielen Dank im Vorraus für eure Beiträge oder Nachrichten
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gadget
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 609
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 31.08.2019, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

C.A. hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen,

Ich möchte meine Rührtechnik und meinen Eigenstromverbrauch optimieren und würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könntet.


Vielen Dank im Vorraus für eure Beiträge oder Nachrichten


Seit letzten Herbst hatten wir ständig Probleme mit Schimmdeckenbildung und Substratentmischungen im NACHGÄRER ( 23m )
--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

Nachdem die Probleme nicht weniger wurden, haben wir schließlich das Rührwerk ausgebaut.
Ursprünglich dachte ich, dass vielleicht die Rührwerksflügel (wurden in den 15 Jahren Laufzeit nur einmal gewechselt) abgenutzt sind.

Nachdem Ausbau zeigte sich aber, dass die Verbindung des unteren Flügels mit der Antriebswelle gebrochen war.
Scheinbar hat der untere abgebrocheneTeil vom Rührwerk so viel Leistung absorbiert wie ein funktionierender Flügel. Darum fiel das bei der Ampereaufnahme gar nicht auf.
--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

Da das Rührwerk in der Seite eingebaut ist, mussten wir vor dem Ausbau erst einmal den Füllstand im Behälter um mehr als die Hälfte absenken, zmindest so weit, bis die Pumpe nichts mehr ansaugen konnte.
Zurück blieb eigentlich nur noch die feste Phase von der Schwimmdecke.

Neues Rührwerk besorgen, einbauen und Nachgärer wieder auffüllen.
TS-Gehalte um die 17%.
Nach nur 3 Tagen gabe es die erste Rotation um die Säule vom Dachstuhl und nach 7 Tagen war die Schwimmdecke komplett aufgelöst.

Als wir das neue Rührwerk mehr schlecht als recht in die Schwimmdecke gedrückt hatten, habe ich nicht gedacht, dass wir ohen einen externen Güllemixer und Dachöffnen den Nachgärer noch mal flüssig bekommen.
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