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Ausschreibung
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Küspert



Anmeldedatum: 29.08.2010
Beiträge: 784


BeitragVerfasst am: 28.12.2018, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Naja also ich mit meinen jungen 30 Jahren kann nur sagen, dass immer weniger junge Lust auf Kühe oder allgemein Tiere haben. In Sachsen sagen se ja schon:

Sobald die aufm Vario waren, langen die kein Euter mehr an

Dort ist halt Tierhaltung und Ackerbau noch mehr getrennt. In Bayern geht das ja so ziemlich Hand in Hand.

Ich wenn sehe, was für ein Wissen unsere Azubis haben über Kühe, wenn die zu uns kommen, na dann Prostmahlzeit und das bestätigen mir andere Ausbilder/Kumpel immer wieder und immer mehr.
_________________
Hmpf Traurig
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Kohl
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Anmeldedatum: 17.12.2006
Beiträge: 975
Wohnort: Rheinland-Pfalz

BeitragVerfasst am: 28.12.2018, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Tierhaltung wird es zukünftig nicht leicht haben.
Aber die Zuverlässigkeit der Politik lässt derzeit wohl auch keine seriöse Prognosse für die weitere Entwicklung zu.
_________________
Wer wenn nicht wir ?
Wann, wenn nicht jetzt?
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Wade
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Anmeldedatum: 07.04.2011
Beiträge: 503


BeitragVerfasst am: 31.12.2018, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

pickup hat Folgendes geschrieben:
Wenn nur die Hälfte der Anlagen in die Milchwirtschaft gehen und und auch von dem Futter Milch produzieren, na dann gute Nacht!!!


wie viel Futter wird denn aufm Acker einzig für Biogasanlagen angebaut. Grünland anlagen sind doch eher die Außnahme.

Wenns keine Biogasanlage mehr gibt wird halt Weizen etc angebaut. Oder wenns davon auch genug gibt Soja, dann brauchts nicht den Regenwald zu roden.
Und falls es immernoch genug Nahrungs-/Futtermittel gibt, geht die Fläche halt in Bio und produziert nur noch 50% vom Ertrag.
Grünland könnte auch extensiv genutzt werden und dem Umweltschutz dienen.

Sehe ich jetzt nicht so dramatisch falls viele Anlagen aufhören würden.
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gadget
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 605
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 02.01.2019, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

pickup hat Folgendes geschrieben:
Wenn nur die Hälfte der Anlagen in die Milchwirtschaft gehen und und auch von dem Futter Milch produzieren, na dann gute Nacht!!!


Wade hat Folgendes geschrieben:
wie viel Futter wird denn aufm Acker einzig für Biogasanlagen angebaut. Grünland anlagen sind doch eher die Außnahme.


Grünland könnte auch extensiv genutzt werden und dem Umweltschutz dienen.

Sehe ich jetzt nicht so dramatisch falls viele Anlagen aufhören würden.


Bei mir gehen einige ha Wiese in die Fahrsilos. Alles was nach den ersten 2 Schnitten nicht mehr gut genug fürs Pferdchen ist, kommt zur "Entsorgung" zu mir.
Kostet nur das Mähen, den Häcksler und den Transport.
Gleichzeitig habe ich dankbare Abnehmer für die ausgegorene Gülle.

Wie eine bäuerliche Welt ohne Biogas aussieht kann man in Frankreich, Indien und Australien beobachten.
Überschuldung, Überlastung und kein Ausweg - Selbstmord ist in diesen Ländern die Todesursache Nummer 1 unter Landwirten.
Biogas ist ein Subventionsprogramm für die deutsche Landwirtschaft, das seines Gleichen sucht.

Für den Verbraucher an der Kasse ist es doch das Wichtigste, dass Lebensmittel so billige sind, dass man mindestens 1/3 davon in den Müll werfen kann.......
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pickup



Anmeldedatum: 24.02.2013
Beiträge: 101


BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

Was muss die Anlage alles erfüllen wenn man in die Ausschreibung will?
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lerche
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Anmeldedatum: 08.12.2006
Beiträge: 656


BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

EEG 2017 §39f

Im wesentlichen:
-"Maisdeckel" --> maximaler Masseprozentsatz Mais/Körner. Prozentsatz sinkt nach Gebotsjahr
-Flexibilisieren: --> gibt generell nur für max 50% der Inst.Leistung Vergütung
-Sicherheit hinterlegen
-Gebot ohne Formfehler (ein Formfehler und man darfs beim nächsten mal nochmal probieren)
-Genehmigung muss vorliegen

Hab ich noch was vergessen?
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paulken



Anmeldedatum: 15.05.2011
Beiträge: 141


BeitragVerfasst am: 09.01.2019, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant wird es wenn die Ausschreibung gewonnen wird und für die nächsten 10 Jahre Vergütungssicherheit gegeben ist. Dann wird aus der Bestandsanlage eine Neuanlage. Und zumindest bei den in RED II aufgeführten Auflagen wird man sich damit beschäftigen müssen.
Da scharren schon einige Zertifizierer mit den Hufen, denn die Berechnungen zu z.B. THG-Emissionen kann wohl keiner alleine durchführen. Ich kann die positive Euphorie des Fachverbandes zu RED II auch nicht ganz verstehen.
Noch weniger kalkulierbar ist, wenn Behörden mit den modernsten Auflagen ebenfalls auf den Neu-Status aufspringen
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gadget
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Anmeldedatum: 27.11.2006
Beiträge: 605
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 12.01.2019, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

paulken hat Folgendes geschrieben:
Interessant wird es wenn die Ausschreibung gewonnen wird und für die nächsten 10 Jahre Vergütungssicherheit gegeben ist. Dann wird aus der Bestandsanlage eine Neuanlage. Und zumindest bei den in RED II aufgeführten Auflagen wird man sich damit beschäftigen müssen.
Da scharren schon einige Zertifizierer mit den Hufen, denn die Berechnungen zu z.B. THG-Emissionen kann wohl keiner alleine durchführen. Ich kann die positive Euphorie des Fachverbandes zu RED II auch nicht ganz verstehen.
Noch weniger kalkulierbar ist, wenn Behörden mit den modernsten Auflagen ebenfalls auf den Neu-Status aufspringen


--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

Wenn es mit dem Strom nicht mehr klappt, kann dies eine Alternative sein.
Sollten die Gasversorger in Zukunft nicht die vorgegebenen Quoten für "Regeneratives Gas" erfüllen, müssen sie Strafen zahlen.
Oder uns das Gas abnehmen. Noch besser sich CO2 Zertifikate gutschreiben lassen, wenn wir Power to Gas Anlagen betreiben, dann wären die CO2 Einsparungen gleich doppelt so hoch. Einmal, weil keine fossilen Brennstoffe zum Einsatz kommen und zum zweiten, weil aktiv CO2 aus der Umgebung entnommen wird.

Noch weniger kalkulierbar ist, wenn Behörden mit den modernsten Auflagen ebenfalls auf den Neu-Status aufspringen
Nicht alles was die Behörden anordnen ist auch wirklich gesetzlich vorgeschrieben. Oft werden Sachen reingeschrieben, die die Sachbearbeiter einfach nur von irgendwo übernommen haben.
Unterschreibt man dann so einen Wisch ist er verpflichtend, weigert man sich und beruft sich auf einen Sachverständigen oder eine vergleichbaren Genehmigungsbescheid, kann so eine Auflage auch sang- und klanglos gestrichen werden.
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f-mate
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Beiträge: 192
Wohnort: Freising

BeitragVerfasst am: 13.01.2019, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe schon Händler und Anlagen-Zertifizierung gemacht, es ist nicht so tragisch. Die notwendige Dokumentationen sind halt viel, Stoff- und Energieströme muss mann gut dokumentieren. Es ist aber richtig: alleine schafft es bestimmt kein Anlagenbetreiber.
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