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Nach Zugabe von Spurenelementen = Biologie abgestürzt!!!!
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Nach Zugabe von Spurenelementen = Biologie abgestürzt!!!!
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COMBO
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Anmeldedatum: 08.02.2006
Beiträge: 783
Wohnort: Nidderau

BeitragVerfasst am: 13.05.2018, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Vergiss es. Seit der Novelle ist Gärrest 100% Wirtschaftsdünger. Egal wieviel N pflanzlich/tierisch ist. Diese Unterscheidung gibts in D nicht mehr.
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Lenkgiraffe
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Anmeldedatum: 27.08.2009
Beiträge: 273
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Allerdings spart man die Unterfussdüngung ein - das mit der 170er Grenze war ein grober Schnitzer. ist ja auch total bescheuert in der Düngebedarfsrechnung 50% N im Substrat anzurechnen, die 170er Grenze ist dann wieder der Gesamtstickstoff...
Bei einem Flächenbeispiel ist der N Bedarf 160. Da könnten wir durch den Einsatz von Sobac/Bactofert/etc. 7,5m³ mehr Substrat ausbringen. Wenn wir keine Nachteile durch das Weglassen der UFD haben, spare ich mir lieber die "Entsorgungskosten" von 7,5m³.

Auf den LandtagenNord wird bei Urban das Sobac bereits über Jahre eingesetzt - dort kann man den positven Effekt im Boden bereits erkennen, da buddelt einer immer große tiefe Löcher.
Gruß
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bio-gas



Anmeldedatum: 04.02.2009
Beiträge: 447


BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

zwecks zusatzstoffen....

Ich hab mich nach Jahren der konsequenz mal wieder bequatschen lassen Enzyme zu probieren. u a auch weil ein von mir sehr geschätzter Kollege gesagt hat bei Ihm bringt es wirklich was.
Bei dem einen gehts, bei dem anderen nicht....

Bei mir gab es absolut keinen effekt, egal in welcher hinsicht.
Beim nächstenmal geh ich wieder richtig zum feiern, da hab ich wenigstens drei tage was davon.....
und ich glaub keinem Pulververkäufer mehr was....
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güldner



Anmeldedatum: 05.02.2011
Beiträge: 150


BeitragVerfasst am: 14.05.2018, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

So sieht es aus. Ich habe von dem ganzen Gelumbe je einen Sack aufgehoben, und kann dann an der Haustüre ohne zu Lügen sagen: Ich habe noch was da. Sehr glücklich
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Jens
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Anmeldedatum: 25.12.2007
Beiträge: 1303
Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist ein schwieriges Thema. Wir haben 2016 erfolgreich Enzyme eingesetzt. In 2017 haben wir die Fütterungssystematik geändert und damit auch die Enzymverteilung, wodurch der Erfolg nur mäßig war. Wir beschlossen in für 2018 keine Enzyme mehr einzusetzen.
Nun kam das Gas aber irgendwie nicht mehr so, so dass wir rückblickend nochmal genau nachgesehen haben, was wir in 2016 + 17 gemacht haben.
Nun geben wir Enzyme wieder wie 2016 zu und haben einen guten Effekt, der sich momentan nicht wegdiskutieren lässt, sowohl im Gasertrag, als auch in einem gleichzeitigen gemessenen Anstieg der Säuren im Fermenter.

Man muss aber dazu sagen, dass wir ca 80% Festmist einsetzen und damit eine riesige Cellulosesuppe haben, wodurch sich sicherlich leichter ein Effekt erzeugen lässt als bei 80% Maissilage.

Ich glaube schon, dass sich mit Enzymen unter bestimmten Bedingungen etwas bewegen lässt. Ob die nun letztendlich so teuer sein müssen, weiss ich aber auch nicht.
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Tommy K



Anmeldedatum: 11.05.2018
Beiträge: 10
Wohnort: Teterow

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Jens hat Folgendes geschrieben:
Es ist ein schwieriges Thema. Wir haben 2016 erfolgreich Enzyme eingesetzt. In 2017 haben wir die Fütterungssystematik geändert und damit auch die Enzymverteilung, wodurch der Erfolg nur mäßig war. Wir beschlossen in für 2018 keine Enzyme mehr einzusetzen.
Nun kam das Gas aber irgendwie nicht mehr so, so dass wir rückblickend nochmal genau nachgesehen haben, was wir in 2016 + 17 gemacht haben.
Nun geben wir Enzyme wieder wie 2016 zu und haben einen guten Effekt, der sich momentan nicht wegdiskutieren lässt, sowohl im Gasertrag, als auch in einem gleichzeitigen gemessenen Anstieg der Säuren im Fermenter.

Man muss aber dazu sagen, dass wir ca 80% Festmist einsetzen und damit eine riesige Cellulosesuppe haben, wodurch sich sicherlich leichter ein Effekt erzeugen lässt als bei 80% Maissilage.

Ich glaube schon, dass sich mit Enzymen unter bestimmten Bedingungen etwas bewegen lässt. Ob die nun letztendlich so teuer sein müssen, weiss ich aber auch nicht.


Hallo, der Markt an Zusatzstoffen ist riesig. Welches Produkt in welcher Anlage zum Tragen kommt, ist immer unterschiedlich. In Ihrem Fall ist es vollkommen richtig. Enzyme werden hauptsächlich bei langen Verweilzeiten und hart aufzuschließendes Material verwendet. Es gibt nur ein Problem. Die eigenen Mikroorganismen werden faul. Entziehen Sie der Anlage auf Schlag diese Enyme, gibt es einen Einbruch in der Biologie. Tipp am Rande: wenn Sie Enyme absetzen, sollte das über einen längeren Zeitraum passieren. 8-10 Wochen stetiges Reduzieren ist angebracht. Das gleiche Prinzip ist bei Fütterungsumstellellungen zu beachten.
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Wade
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Anmeldedatum: 07.04.2011
Beiträge: 490


BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Jens hat Folgendes geschrieben:
"Wir dürfen nur noch 22,5m³ Substrat fahren - nutzen wir den Hilfsstoff sind es wieder gut 35m³. "

Wie geht das denn ?? 170 kg N / kg N org je m³ = Ausbringmenge.

Was ändert da der Hilfsstoff ?


Ich hab da auch nen Hilfsstoff, wenn ich den rein schütte sinkt die TS spürbar und man darf danach auch statt 22,5 das doppelte Fahren. Das Wundermittel ist H2O, kommt aus jedem Wasserhahn. Manchmal fällt es auch von selbst vom Himmel, kann man auch auffangen und sammeln. Mr. Green
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Lenkgiraffe
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Anmeldedatum: 27.08.2009
Beiträge: 273
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hier fällt derzeit nix von dem Wundermittel vom Himmel.... Winken
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ww
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Anmeldedatum: 19.09.2010
Beiträge: 620


BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

H2O ist überhaupt das Wundermittel schlechthin und ich vermute alle unsere hoch belasteten Anlagen haben zu wenig davon.
Seit wir die frische Grünroggen-Silage (TS 22 %) + Putenmist füttern ist der Gasertrag gleich, obwohl theoretisch viel weniger Gaspotential drin ist, im Vergleich zur vorherigen Fütterung mit Mais (TS 36 %) + Putenmist, Rührwerks-Strom, Pumpen alles läuft viel sparsamer.
Sogar der H2S ist so weit gefallen, das wir komplett auf Eisenzugabe verzichten können, das kann ich mir aber nicht erklären, da der Putenmistanteil unverändert ist und ich das eigentlich immer als die Hauptquelle für H2S angenommen habe.

Gruß aus Mittelfranken
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Jens
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Anmeldedatum: 25.12.2007
Beiträge: 1303
Wohnort: Ihausen

BeitragVerfasst am: 15.05.2018, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

...aber auf der anderen Seite enthält H2O kein Gas, es muss genauso aufgeheizt werden, benötigt Faulraumvolumen und muss danach weggefahren werden. In Ackerbauregionen "fährt man das halt mit durch", aber wenn es um jeden m³ Entsorgungskosten geht, denkt man da anders.

Aber das stimmt schon, für die Umsetzungsprozesse benötigen die Bakterien mit Sicherheit Flüssigkeit. Aber von den TS-Gehalten einer Garagen-Anlage sind wir ja noch weit entfernt, und solange die noch Gas produzieren können...
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