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Flächen für Windkraftanlagen

 
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Flächen für Windkraftanlagen
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Feldmaus



Anmeldedatum: 29.03.2007
Beiträge: 1


BeitragVerfasst am: 13.02.2014, 12:55    Titel: Hallo! Kann mir jemand sagen, was ich an Pacht für eine Fläc Antworten mit Zitat

[Admin: Thread übertragen]

Hallo!
Kann mir jemand sagen, was ich an Pacht für eine Fläche zur Errichtung einer Windkraftanlage verlangen kann? Und wieviel Fläche wird eigentlich benötigt? Wie ist das mit den Wegerechten?
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266christian



Anmeldedatum: 24.05.2007
Beiträge: 6
Wohnort: Rauschwitz

BeitragVerfasst am: 13.02.2014, 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Glaub ich kann dir da etwas dazu sagen:
Wir haben einen Pachtvertrag mit einem Windrad-Betreiber.

Zu den Daten:
Windrad: Turmhöhe 100m, Rotordurchmesser 77m, Leistung 1,5 MW, Aufgestellt: Winter 2001/2002
Zum Pachtvertrag: weis ich nicht genau da der über mein Vater läuft. Aber es wird Pacht für den Anfahtsweg (200mx4m breit) von der Straße zur Windanlage + Fundament bezahlt. Der Rest um das Windrad (also die Ackerfläche bis ans Windrad) ist an einen Bauer verpachtet.
Wir erhalten 2500€ pro Jahr an Pacht.

Achso, hätte ich fast vergessen: Wegerecht ist im Vertrag geklärt. Jederzeit Zugänglichkeit der Windkraftanlage für Betreiber etc.

Damals wollten die uns das Grundstück abkaufen für 77000DM, wir haben gesagt Nein , wir wollen verpachten. Pachtvertrag läuft über 20 Jahre und nach 10 Jahren kann neu verhandelt werden über Pacht. Somit haben wir nach ca. 14 Jahren den damaligen Kaufpreis rein. Aber die ANlage steht 20 Jahre! Nach den 20 Jahren wird man bestimmt die Anlage weiter betreiben oder eine neu Anlage aufstellen... somit weitere Pacht.
Also niemals Verkaufen!!! nur Pachten.
Ich habe nach mehreren Erfolglosen Versuchen ein Vergleich gefunden die weniger bezahlt bekommen haben als wir (an Pacht). Also sind wir mit unseren 2500€ pro Jahr ziehmlich gut (glaube ich), aber genau kann ich dir das nicht sagen.
Den Vertrag habe ich leider nicht vor mir, konnte dir nur aus meinem Gedächtnis die Zahlen sagen.
Falls du weitere Fragen hast könnte ich dir diese erst nach Pfingesten beantworten wenn ich zuhause war und mir nochmal den Pachtvertrag angesehen habe.

Hoffe konnte dir weiter helfen.

Grüße Christian Smilie
Student der Energie- und Wärmetechnik (FH-Gießen)

PS: wir haben auch ein Photovoltaikanlage mit 17,64kWp falls du ne Frage zu Solarstrom hast. Habe die Anlage selbst ausgelegt und gebaut!
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Hank24



Anmeldedatum: 22.11.2012
Beiträge: 1


BeitragVerfasst am: 13.02.2014, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

In Nutzungsverträgen für Windkraftanlagen werden gegenwärtig bis zu 10% vom Erlös als Nutzungsentgelt bezahlt. Dieser Erlös wird dann nach einem bestimmten Verhältnis auf die gesamte ausgewiesene Windparkfläche (ca. 80-90% bei neueren Verträgen) und dem eigentlichen Standort der Windenergieanlage verteilt. Für Wege und Leitungen können ca. 0,5 EUR je qm berücksichtigt werden. Das Nutzungsentgelt kann auch über die Laufzeit gestaffelt werden. Dieses schafft einen zusätzlichen Liquiditätspolster beim Betreiber. Aber Vorsicht bei Verträgen mit einem zu hohen Nutzungsentgelt über 10%. Häufig sollen hiermit die Grundstückseigentümer nur vertraglich gebunden werden. Nach der Errichtung wird ab und an nachverhandelt. Auf guten Standorten sind bis zu 2500 EUR je ha Pacht drin und die Fläche kann zum größten Teil weitergenutzt werden.
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sonnenkraft



Anmeldedatum: 03.04.2007
Beiträge: 68


BeitragVerfasst am: 13.02.2014, 20:34    Titel: Hallo Antworten mit Zitat

Bei uns ist zurzeit auch ein Windpark in Planung.
Ich bin persönlich für folgende, meiner Meinung nach gerechten, Pachtaufteilung:

Das Gesamtgebot der Betreibergesellschaft wird wie folgt unter den teilnehmenden
Eigentümern der Eigentümergemeinschaft verteilt:
- Auf die Gesamtfläche der teilnehmenden Eigentümer erhalten die Eigentümer,
die mit einem Standort betroffen sind, 20 % des Gesamtgebotes,
- die restlichen 80 % werden auf die Gesamtfläche aller teilnehmenden
Eigentümer im Eignungsgebiet und der tatsächlich benötigten Baulastfläche
außerhalb des Eignungsgebietes verteilt.

Nun gibt es Personen in der Gemeinschaft die vorschlagen, das um das gesamte Eignungsgebiet ein ca. 75 m breiter Grenzabstand gezogen wird, welcher die gleiche Vergütung erhält, wie die Flächen im Eignungsgebiet.

Was meint Ihr hierzu ?
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ulli1234
Identität bekannt
Identität bekannt


Anmeldedatum: 03.04.2012
Beiträge: 41


BeitragVerfasst am: 13.02.2014, 21:27    Titel: Re: Hallo Antworten mit Zitat

sonnenkraft hat Folgendes geschrieben:
Bei uns ist zurzeit auch ein Windpark in Planung.
Ich bin persönlich für folgende, meiner Meinung nach gerechten, Pachtaufteilung:

Das Gesamtgebot der Betreibergesellschaft wird wie folgt unter den teilnehmenden
Eigentümern der Eigentümergemeinschaft verteilt:
- Auf die Gesamtfläche der teilnehmenden Eigentümer erhalten die Eigentümer,
die mit einem Standort betroffen sind, 20 % des Gesamtgebotes,
- die restlichen 80 % werden auf die Gesamtfläche aller teilnehmenden
Eigentümer im Eignungsgebiet und der tatsächlich benötigten Baulastfläche
außerhalb des Eignungsgebietes verteilt.

Nun gibt es Personen in der Gemeinschaft die vorschlagen, das um das gesamte Eignungsgebiet ein ca. 75 m breiter Grenzabstand gezogen wird, welcher die gleiche Vergütung erhält, wie die Flächen im Eignungsgebiet.

Was meint Ihr hierzu ?



Ich finde es immer fair das ganze auf "breite Beine" zu stellen. Das diejenigen die Fläche an die WKA und Zuwegung etc. verlieren hierfür ordentlich entschädigt gehören ist klar. Den Rest allerdings recht "weit" zu verteilen macht alleine deswegen schon Sinn weil es dann kein hauen und stechen um die Standorte gibt. Auch finde ich es immer gut die betroffenen Anwohner in irgendeiner Form (auch finanziell) ins Boot zu holen.

Ist nen weites Feld, wichtig ist als Grundstückseigentümer(-gesellschaft) das Zepter nicht aus der Hand zu geben... lasst blos keinen Keil zwischen euch treiben!
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MichaRecht



Anmeldedatum: 22.01.2016
Beiträge: 2


BeitragVerfasst am: 22.01.2016, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Aber lasst eure Pachtverträge immer vom Fachanwalt überprüfen. Diese werden nicht selten zum Nachteil des Verpächters formuliert. Habe neulich etwas dazu gelesen:
--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]

So einen Vertrag kann man auch nach der Unterschrift überprüfen lassen. Da manche Klauseln sogar rechtlich unwirksam sind, lassen sich diese Verträge wunderbar nachverhandeln.
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Lenkgiraffe
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 27.08.2009
Beiträge: 273
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 26.01.2016, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Auch bei uns ist das Thema Windkraft gerade aktuell.

Hier werden 6-8% vom Erlös als Pacht ausgeschüttet. Meist nach 12 Jahren einen Prozent oben drauf.
Aufteilung Fläche zu Standort ist auch 80/20. Die Verteilung ist meist die Fläche vom F-Plan.
Zufahrten auch mit 50Cent/m²

Allerdings sollte man sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und selber betreiben...Die Banken sind sehr entgegenkommend mit den Zinsen und EK-Quoten.

Gruß
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TT-Hase
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Anmeldedatum: 26.03.2006
Beiträge: 1894


BeitragVerfasst am: 26.01.2016, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Die 6-8 Prozent vom Umsatz oder von Gewinn ?
Gewinn ist ja grad bei Anlagen mit großer Verwaltung ein dehnbarer Begriff.
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Lenkgiraffe
Identität bekannt
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Anmeldedatum: 27.08.2009
Beiträge: 273
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 26.01.2016, 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

vom Umsatz Winken

Je nach Göße der Fläche und Anlagen sind pro ha zwischen 2.000 - 4.500€ drin....
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MichaRecht



Anmeldedatum: 22.01.2016
Beiträge: 2


BeitragVerfasst am: 12.02.2016, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

[Edit Admin]: Werbung gelöscht. Bitte Forenregeln beachten.
Hierfür (Kontaktdaten, Tätigkeitsschwerpunkte) ist das Firmenverzeichnis da:

--->[*LINK*: Der Link wird eingeloggten Usern angezeigt]
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